Symbolbild Industrie 4.0

Aufruf zur Mitarbeit: Industrie 4.0 Synergien mit Standards und Normen gewinnen!

Wegen der Fortschritte von Robotik, Automatisierung, Autonomisierung und Mobilisierung, besonders im industriellen Industrie 4.0 Bereich aber auch im Anwender und Konsumentenbereich, gewinnt das Thema ‘HMI – Human Machine Interaction’, also die Kooperation oder nahtlose Interaktion zwischen Menschen, Maschinen und Geräten, immer mehr an Bedeutung. Jedoch fehlen aktuell Standards und Normen für die aufkommenden disruptiven Technologien im Bereich Industrie 4.0, insbesondere in den Themengebieten Sicherheit von Menschen,  Zuverlässigkeit der Maschinen und Geräte,  Schutz der Infrastruktur sowie Schutz persönlicher Daten.

In der DIN/DKE Normungs-Roadmap I4.0v3:03/18 wird der Bedarf an Standards und Normen analysiert und in entsprechenden Empfehlungen den nationalen und internationalen Normungsorganisationen wie ISO/IEC oder ETSI zum ausdruck gebracht.

Im Kapitel 4 ‘Humans and Work’ der ‘German Standardization Roadmap’ werden ethische Prinzipien und Standards in den Ansätzen ‘Human-friendly Design of Work’ und den ‘Ergonomic Principles for the Design of Work Systems’ gefordert. Für IEEE steht ein ‘ethically aligned design’ auf den drei Säulen: Universelle Menschenrechte, Politisch selbstbestimmte Datenmakler und die Beachtung technischer Abhängigkeiten [08]. Besonders für den Bereich ‘KI und Autonome Intelligente Systeme (AIS)’ ist ein ethisch-ausgerichtetes Design für eine vertrauensvolle Zukunft [07], unverzichtbar.  

Das German Chapter ACM hat zu seinem 50 jährigem Jubiläum die Rolle der Ethik in der Digitalen Transformation, aufgegriffen und in vielen Diskussionen neu definiert.  Daher fühlt sich das German Chapter ACM mit seinen Grundsätzen, Zielen und vielfältigen Kompetenzen in der Mitgliedschaft, im besten Sinne des ethischen Designs, aufgerufen, auf die Entwicklung der sog. ‘Neuen Arbeitswelten’ Einfluß zu nehmen. Wir möchten dies durch die Einberufung eines Arbeitskreis „Industrie 4.0 Synergien mit Standards und Normen“ erreichen. Zur aktiven Mitwirkung in diesem Arbeitskreis lädt der Vorstand des German Chapter of the ACM Vorstand alle seine Mitglieder ganz herzlich ein. Interessenten bittet der GChACM Vorstand, sich entweder bei Herrn Jan de Meer oder bei Herrn Prof. Hans-Joachim Hof zu melden.

Geplant sind folgende Aktivitäten:

  1. Das GChACM stellt Kontakt zu den deutschen Normungsgremien DIN und DKE  her, um sich als Partner anzubieten
  2. Das GChACM baut durch den Arbeitskreis eine Kommunikationsplattform für alle interessierten Mitglieder auf, um aktuelle Normierungsprojekte zu kommentieren und Meinugnen zu Standards abzustimmen. Geplant ist ein Austausch zu laufenden Normungsprojekten, Deliverables von Studiengruppen, Ergebnisse gemeinsamer Arbeitsgruppen etc. zu betreiben, mit dem Ziel, eine hohe Qualität der diskutierten Normen und Standards zu erreichen. 
  3. Das GChACM baut mit seinen industrie-orientierten Workshops zu Industrie 4.0, Security, Software Engineering etc. eine Brücke zwischen den an der Normung beteiligten Forschungseinrichtungen, die neue Technologien, wie KI, ML, IoT, Smart Grids, Semantik, Modellbildung etc. für die Automatisierung und Autonomisierung ethisch nutzbar machen.

Durch eine Teilnahme am Arbeitskreis „Industrie 4.0 Synergien mit Standards und Normen“ soll für Mitglieder des German Chapter of the ACM ein niederschwelliges Angebot zur mittelbaren Teilnahme an und zur Information über laufende Normierungsprojekte geboten werden. 

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