Am 27. und 28. Mai 2024 nahm Marc-Oliver Pahl, Präsident des German Chapter of the ACM, an der Präsidiumssitzung unserer Schwestergesellschaft, der Gesellschaft für Informatik (GI) im Kardinal Schulte Haus in Bensberg teil. Die Veranstaltung war mit über 30 anwesenden Präsidiumsmitgliedern rege besucht und zeichnete sich wieder einmal durch eine hervorragende Vorbereitung seitens des Vorstandes und der Mitarbeiter sowie eine äußerst angenehme Diskussionsatmosphäre und daraus resultierend spannende relevante Diskussionen aus.
Neben der Größe ist ein Unterschied zwischen dem German Chapter of the ACM und der GI die Zusammensetzung der Mitglieder. Während die Mitglieder des German Chapter of the ACM hauptsächlich aus der Unternehmenswelt stammen, sind die Mitglieder der GI und insbesondere des Präsidiums überwiegend in der akademischen Welt zu Hause. Da die GI viele hauptamtliche Mitarbeiter hat, ist sie natürlich viel schlagkräftiger als wir. Trotz dieser Unterschiede stellen sich aber ähnliche Herausforderungen: insbesondere die Steigerung der Attraktivität für Mitglieder sowie eine noch bessere Außen- und Innendarstellung.
Besonders spannend fand Marc-Oliver Pahl die Diskussionen zu den nächsten fünf „Grand Challenges“, die bald von der GI ausgerufen und vorgestellt werden. Diese Herausforderungen werden zweifellos wegweisend für die Informatik in Deutschland und darüber hinaus sein.
Ein weiterer Höhepunkt der Sitzung war der Austausch über die Arbeit in den Regionalgruppen, die von beiden Vereinen gemeinsam getragen werden und aus dem German Chapter of the ACM gegründet wurden. Hier gab es einen personellen Wechsel: Cornelia Winter übernimmt nun von Ludger Porada den Stab als zuständige Person bei der GI. Ein herzlicher Dank an Ludger für seine hervorragende Arbeit, und alle freuen sich auf die Fortsetzung dieser wunderbaren Zusammenarbeit mit Cornelia Winter.
Die neu gewählten Regionalgruppensprecher waren ebenfalls alle anwesend: Wolfgang Glock, Dietmar Lange und der neu gewählte Karl Teille. Es war großartig, ihre Pläne und Visionen für die Zukunft zu hören und zu diskutieren. Vor allem sind die noch bessere Sichtbarmachung der Aktivitäten der Regionalgruppen geplant.
Ein Teil der Veranstaltung fand im Barcamp-Format statt, das eine offene und flexible Diskussion ermöglichte. Besonders interessant war für Marc-Oliver Pahl die Diskussion über Digitale Souveränität geleitet von Harald Wehnes, die wertvolle Einblicke und Anregungen bot.
Am Rande der Sitzung gab es auch intensive Gespräche in der Arbeitsgruppe „Wie kann man besonders vulnerable Gruppen wie beispielsweise Kinder und Rentner besser im Internet schützen“ um Friedrich Steimann. Diese Diskussionen sind von großer Bedeutung, da der Schutz dieser Gruppen im digitalen Raum eine der wichtigsten Aufgaben ist.
Marc-Oliver Pahl freut sich darauf, einige dieser Punkte in einem der nächsten Community Calls mit den Mitgliedern des German Chapter of the ACM zu besprechen und weiter zu vertiefen!
